Hydrosnow, mit Chef Gerhard Fladenhofer (li.), ist Kopfsponsor von Robert Winkler.

Schi-Crosser Robert Winkler in Aktion. Er wurde als einer von 20 Athleten weltweit zu den X-Games nach Aspen eingeladen. <br>Foto: Wieser

Der 25-jährige Langenwanger Robert Winkler fährt heuer seine 5. Saison im ÖSV-Welcup-Team der Schi-Crosser. Unterstützung genießt Winkler seit heuer durch seinen neuen Kopfsponsor: die Langenwanger Firma Hydrosnow. Sein bestes Resultat gelang ihm in der heurigen noch relativ jungen Saison mit einem 6. Platz beim Saison-Auftakt im Montafon (Vorarlberg). Durch dieses Spitzenresultat wurde er zum Saison-Höhepunkt zu den X-Games nach Aspen (Colorado) als einer von 20 Athleten weltweit eingeladen. „Das ist für mich etwas ganz Spezielles, weil die X-Games im Schi-Cross, wie in den Freestyle- Disziplinen, einen höheren Stellenwert haben wie Weltmeisterschaften. Wenn ich daran denke, fangen meine Finger vor Spannung zu kribbeln an“, grinst Winkler, der der erste Mürztaler Wintersportler mit einer X-Games-Teilnahme sein wird. Ein Erfolg bei seiner X-Games- Premiere wäre für den Langenwanger ein Top-10-Resultat. Mitglied des WSV Langenwang Seine gesamte sportliche Karriere bestritt Winkler als Mitglied und Athlet des WSV Langenwang. Im regionalen Leistungszentrum in Langenwang begann die Schi-Karriere als Alpin-Fahrer. Danach war er fünf Jahre in der Handelsschule in Schladming stationiert und ein Jahr Heeressportler. In der Saison 2009/10 verletzte sich der Steirer schwer an Elle und Speiche. Eine Saison Pause war das Resultat, worauf er die Chance ergriff, mit dem Sprung in das nach den Olympischen Spielen von Vancouver neu gebildete ÖSVEuropacup- Team. Gleich in seiner zweiten Europacup-Saison etablierte er sich im Weltcup, wo die Dichte mittlerweile enorm ist. „Vom ersten bis zum 60. der Weltrangliste kann praktisch jeder ins Finale fahren“, so Winkler.

Schi-Crosser Robert Winkler in Aktion. Er wurde als einer von
20 Athleten weltweit zu den X-Games nach Aspen eingeladen.
Foto: Wieser